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1827

[Ach, dies leiblich schwache Auge]

Friedrich Rückert

Ach, dies leiblich schwache Auge, Durch des Todes düstern Flor Dringt es nicht, es dringt ins heitre Licht des Himmels nicht empor.

Da ihr doch, solang ihr lebtet, Ihm so glänzend schwebtet vor, Kann es nur, da ihr entschwebtet, Weinen, daß es euch verlor!

Doch das Auge meines Geistes Wie durchs enge dunkle Rohr Sieht ein Astronom die Sonne, So durchs enge dunkle Thor

Eurer Gräber sieht es schweben Droben euch im Engelchor, Hell nicht, wie zuvor im Leben, Sondern heller wie zuvor.

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