Wie kommt es, da du doch gern hörst das Wasser rauschen,
Die Lüfte flüstern und die Zweige Grüße tauschen;
Wie kommt es, da du gern die unverstandnen Lieder
Des Vogels hörst, daß dir ist dieses Lied zuwider?
Ist kein Verstand darin, betracht' als Klang es nur,
Und nimm es eben auch als Stimme der Natur. —
Gern hör' ich die Natur in allen Stimmen reden,
Und fühle jeden Ton, versteh' ich auch nicht jeden.
Doch das ist eine Pein, was klingt wie Vögelein,
Flut, Luft und Zweig, und will doch Menschensprache seyn.