Die Rose taucht den Fuß in Wasser doch und Roth;
Was würzt ihr denn den Mund und macht die Wang' ihr roth?
An ihrem Fuße steht ein erdgeborner Schwamm,
Den giftig hat geschwellt der gern gesogne Schlamm.
Er trank den Schaum ihr weg, der Geist ist ihr geblieben,
Den sie zur Blüt' erschloß, von ihrer Art getrieben.
Sei du die Himmelsros' und nicht der Erdenpilz;
Saug Aether in dein Herz, nicht Gift in deine Milz.