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1788–1866

34.

Friedrich Rückert

Warum beneidest du, was andern ist beschieden, Und bist mit dem, was dir zu Theil ward, unzufrieden? Du stehest dir zu nah, um recht dich zu erkennen, Und anderen zu fern, um Schein von Seyn zu trennen;

Wie du die Erd', auf der du stehst, nicht siehest ganz, Und dir der Mond erscheint in täuschungsvollem Glanz. Doch tröste dich, es wird im Mond auch einer stehn, Der dunkel wird den Mond, und hell die Erde sehn.

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