Die Mutter gibt zum Fest den lieben Kindern Gaben,
Und alle danken ihr, was sie empfangen haben.
Sie drängen sich mit Dank um sie, und sagen nichts
Dem Vater, der dabei steht ernsten Angesichts.
Den Vater wird es wol verdrießen, daß die Kinder
Nur auf die Mutter schaun, und nicht auf ihn? Nichts minder.
Ihn freut die kindische, die glückliche Beschränkung,
Und was die Mutter ehrt, gereicht ihm nicht zur Kränkung.
Ihn freut die glückliche, die kindische Beschränkung,
Die nach dem ersten Grund nicht fragt der Festbeschenkung,
Nicht nachdenkt, daß dazu, was unter ihrem Titel
Die Mutter gibt, ihr selbst der Vater gab die Mittel.
Wer sind die Kinder? wer die Mutter? und wer ist
Der Vater? rathe das, wenn du ein Rather bist.