Wer selber sich beherrscht, beherrschet auch die Welt,
Weil stets das Aeußere des Innern Spiegel hält.
Wer sich beherrscht, den kann beherrschen außenher
Kein Herrscher, denn allein im Aeußern herrschet der.
Bedingen kann er dich mit Macht und dich umringen,
Eindringen kann er nicht und in dir dich bezwingen.
Antasten kann er nicht dein eignes Herrscherthum,
Du aber gönnest gern ihm seinen Herrscherruhm;
Wie du dem Blitze gönnst, dem Sturmwind seine Flügel:
Im Zügel halte dich! Gott hält die Welt im Zügel.