Wer seine Schwächen kennt, wird fremde nicht beschreien,
Und wo er Nachsicht selbst bedarf, auch gern verzeihen.
Doch wird er überlaut auch Glänzendes nicht loben,
Weil menschliches Verdienst er kennt aus eignen Proben.
Gleich von Bewunderern entfernet wie von Spöttern,
Wird er sowenig, als verdammen, auch vergöttern.