Wie ich dich kehren mag, du kehrst dich selber zu
Dem Licht, o Blütenzweig, mich selbst beschämest du.
Und jeder Sproß, verkehrt im Boden eingesenkt,
Hat bald das Unterste nach Oben umgelenkt.
Von innerm Drang gedrängt, von äußerm Zug gezogen,
Bleibt ihr dem Licht getreu, und bis zum Tod gewogen.
So haltet ihr das Licht, ihr dunkeln Trieb', in Ehren,
Und nur der lichte Geist kann ab zur Nacht sich kehren.
Doch kann auch er, indeß ihr bleibt an Wurzeln hangen,
Dem Lichte zugewandt, zum Lichte selbst gelangen.