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1788–1866

19.

Friedrich Rückert

Soviel ist auf der Welt, was Herzen trennt und einet, Daß kein Verband und kein Zerspalt unmöglich scheinet. Das unzertrennlich schien und unveruneinbar, Nun unvereinbar scheint sich das getrennte Paar.

Und wieder wenn es sich verbunden wird erkennen, Ists unbegreiflich ihm, wie es sich konnte trennen. Was Wunder, wenn sich hier so viel bald stößt bald zieht, Wo Tod und Leben selbst sich ewig sucht und flieht!

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