Der Sturm der Menschenwelt bewegt dich wenig nur,
Vielmehr verstört dich noch das Schwanken der Natur.
Als kümmerte dich gar vom Menschen nicht das Beste,
Wenn nur der Schöpfung Gang dir bliebe stät und feste.
Doch wie du still dich kannst bei Schicksalswechsel fassen,
So mußt du endlich auch die Wetterlaunen lassen;
Und merken, daß am Band der Ordnung eine Hand
Hält Menschenwankelmut und Wetterunbestand.
Und wie zur Weltgeschicht' Unheil und Völkerplage,
So zum Kalender auch gehören schlechte Tage.
Drum wirke, dichte nur am angefangnen weiter,
Wenn trüb der Himmel ist, bis er wird wieder heiter.
Der Frosch allein verstummt bei kühler Nacht im Sumpf;
Die Nachtigall singt fort, wenn auch ein wenig dumpf.