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1788–1866

16.

Friedrich Rückert

Du fragst, ob du zum Heil der Welt und Wissenschaft, An, was dir widersteht, sollst wenden deine Kraft?, Weil überzeugt du seist, es sei nun an der Zeit, Und doch daran zu gehn kein andrer sei bereit.

Mein Sohn, was irgend an der Zeit ist, das wird kommen; Der Welt und Wissenschaft mag gar Verschiednes frommen. Drum rath' ich dir, nur was dir selber taugt, zu treiben; Weil vielen vieles taugt, wird keines unterbleiben.

So wird am sichersten zum Weltheil beigetragen, Und keinem braucht die Welt besonders Dank zu sagen. Ein jeder baue nur mit Lust sein eignes Zelt; Durch Gottes Segen wird daraus ein Bau der Welt.

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