Ein tugendhafter Mann denkt nie, weil es vergebens
Zu denken ist, des Tods, er denkt allein des Lebens.
Des Todes nie, weil nie der Tod ihm schaden kann;
Des Lebens nur, weil nur im Leben wirkt der Mann.
So denkt ein Tapfrer nicht, weil er zuvor bedacht
Ihn ein für allemal, des Todes in der Schlacht.
Und also in der Schlacht des Lebens, die wir kämpfen,
Laß nie des Todes Furcht die Rüstigkeit dir dämpfen.
Und wenn des dunklen du gedenken sollst, so thu
Es so wie wer gedenkt am heißen Tag der Ruh;
Den der Gedanke stärkt, daß er die Nacht soll ruhn,
Und früh erwachen, neu gestärkt sein Werk zu thun.