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1761

An den König

Karl Wilhelm Ramler

Friedrich! du, dem ein Gott das für die Sterblichen Zu gefährliche Loos eines Monarchen gab, Und, o Wunder! der du glorreich dein Loos erfüllst, Siehe! deiner von Ruhm trunkenen Tage sind

Zwanzigtausend entflohn; ihnen folgt allzubald Jedes Denkmaal von dir: alle die Tempel, der Götter! wäre doch ich dieser beneidete Barde! selber zu schwach, aber durch meinen Held,

Und die Sprache gestärkt, die wie Kalliopens Tuba tönet: wie weit liess ich euch hinter mir, Sänger Heinrichs! und dich, ganze Zunft Ludewigs.

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