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1725–1798

An den Fabius.

Karl Wilhelm Ramler

O Fabius! gereut dich nach drey Iahren Dein glückliches Verziehn? Wo waren deine Felsen? Waren Die Felsen nicht mehr steil für ihn?

Vergissest du, wie man bey Nacht dem Ins müde Lager streift? Und wie man eine Hand voll Krieger Mit einem Ocean ersäuft?

Und wie man bundsverwandte Na- Bequem zur Schlachtbank schickt, Indessen man, sein Heer zu schonen, Von sichrer Höh weit um sich blickt?

Wer nimmt sich nun der Diener armer Der hohen Bassen an, Und straft den stolzen Potentaten, Der selbst regieren will, und kann?

Wer rächt die Feldherrn, die nach Nach Beute lüstern sind, An diesem wunderbaren Fürsten, Der seine Schlachten selbst gewinnt?

Und ach! wer rächt die Zunft der Nun du geschlagen bist, An einem Könige, der Meister In allen ihren Künsten ist?

Weh deinem Pontifex, der stets die Mit Wundern hintergeht! Er kann ja keinen Degen weihen, Der wider Pallas Helm besteht.

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