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1725–1798

Amynt und Chloe.

Karl Wilhelm Ramler

Ich bins, o Chloe! fleuch nicht mit nacketem Fuss Durch diese Dornen! fleuch nicht den Hier ist dein Kranz, hier ist dein Gürtel! Komm, bade sicher, ich störe dich

Sieh her! ich eile zurück, und hänge An diesen Weydenbaum auf. ‒ ‒ Ach! Es folgt dir ja kein wilder Satyr, Kein ungezähmter Cyklope dir nach. —

Dich, schlankes, flüchtiges Reh, dich hab’ Nun widerstrebe nicht mehr! Nimm Gürtel Und weihe sie der strengen Göttinn, An deren ödem Altare du dienst.

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