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1725–1798

Abschied von den Helden.

Karl Wilhelm Ramler

Nicht Friedrichs Helden, welche der Brenne liebt, Schwerin und Heinrich, Bevern und Nicht jeder Gwelfe nur und Seidlitz Sind der gewaltigen Hymne würdig.

Auch ihr, der Staaten friedliche Wächter, Ein hohes Recht an unsern geflügelten Gesängen; auch der tapfre Richter Mächtiger Frevel und armer Unschuld;

Auch deren Geist dem immer erneuerten Geschlecht der Menschen Güter und Künste Auch wer allwachsam seinen Bürgern Ueberfluss, Sitte, Gesundheit aus-

Noch viele goldne Pfeile ruhn unversucht Im Köcher eines Dichters, der frühe schon Sein Leben ganz den liederreichen Schwestern Uraniens angelobt hat;

Der, hoffend auf die Krone der After- Den bürgerlichen Ehren entsagete; Der alle Wege, die zum Reichthum, Führen, verliess: ein zufriedner Jüng-

Verleiht, bevor diess Haupthaar der Reif Ein guter Gott mir Einen Aonischen Mit Bächen und Gebüsch durchflochtnen Winkel der Erde: so sollen alle

Durch alle Winde fliegen, den Weisesten Ein süsser Klang, dem Ohre des blöden Unmerklich. — Ungeschwächt soll ihre Töne der Brittische Barde trinken;

Sie sollen hell den Himmel Ausoniens Durchwirbeln; (dort war ehmals ihr Vater- Auch Galliens vergnügter Sänger Höre den Nachhall, nicht ohne Scheel-

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