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1818

XXIV

Aleksander Sergeevič Puškin

Ist Tanjas Schuld nun wirklich schlimmer? Wenn sie, des klaren Blicks beraubt, Umgaukelt von der Täuschung Schimmer, An goldne Ideale glaubt?

Wenn sie, beseelt von reinem Triebe, In ungekünstelt echter Liebe Sich hingibt dem erträumten Ziel? Weil Gott ihr Sinnen, ihr Gefühl

Zur Zärtlichkeit, zur Güte lenkte, Sie mit Verstand und Willenskraft, Beglückend warmer Leidenschaft Und einem starken Herz beschenkte?

Soll, was die Unschuld gläubig rein Zur Irrung führte, Sünde sein?

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XXIV · Aleksander Sergeevič Puškin · Poetry Cove