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1818

XXIV

Aleksander Sergeevič Puškin

Ach, grausam ward ihr Herz getroffen, Bleich irrt sie, teilnahmslos umher; Ihr Mädchentraum, ihr selig Hoffen Zerrann ... Sie spricht kein Wörtchen mehr.

Die Nachbarn schaun sich wechselweise Kopfschüttelnd an und flüstern leise: „Wenn doch nur bald ein Freier käm'!“ ... Genug. Ich möchte außerdem

Euch wieder heitre Bilder gönnen Von junger Liebe Lust und Glück. Aus Mitleid kann sich oft mein Blick Nur schwer von Gram und Kummer trennen;

Verzeiht mir: denn ihr alle wißt, Wie lieb mir meine Tanja ist!

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XXIV · Aleksander Sergeevič Puškin · Poetry Cove