Skip to content
1818

XXII

Aleksander Sergeevič Puškin

Und wieder kann er's kaum ertragen, Wie langsam Stund' um Stunde schleicht. Da endlich hat es zehn geschlagen! Er hat im Flug ihr Haus erreicht

Und steht, verzehrt von innrem Fieber, Im Saal der Fürstin gegenüber ... Sie ist allein, sie nötigt ihn Zum Sessel. Seine Wangen glühn,

Er stottert mit verlegnem Munde, Weiß kaum zu sprechen, quält sein Hirn, Zermartert sich mit finstrer Stirn Durch eine bange Viertelstunde,

Stiert vor sich hin, gedrückt und scheu – Und sie bleibt ruhig, kühl und frei.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
XXII · Aleksander Sergeevič Puškin · Poetry Cove