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1818

XXII

Aleksander Sergeevič Puškin

Wen also lieben? Wem vertrauen? Gibt's einen, der verläßlich ist? Der, ohne rechts und links zu schauen, Die Welt nach unsrem Zollstock mißt?

Uns hinterm Rücken nicht beleidigt, Vielmehr herausstreicht, lobt, verteidigt, Nachsichtig urteilt, wenn man irrt, Und niemals unausstehlich wird?

Nein, solche Engel, wie beschrieben, Gibt's nirgendwo; drum geb' ich dir, Mein hochverehrter Leser, hier Den klugen Rat: dich selbst zu lieben,

Und dies Objekt wird obendrein Dir zweifellos das liebste sein!

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