Skip to content
1818

XV

Aleksander Sergeevič Puškin

Tatjana, holdes, teures Wesen! Nun wein' ich mit dir, weil du blind An den Tyrannen, ach, den bösen, Dein Schicksal hingabst, armes Kind!

Du gehst zugrunde, liebe Kleine, Und wirst zuvor dich noch im Scheine Trügrischer Hoffnung süß ergehn, Des Lebens Wonnen vor dir sehn,

Den Giftkelch des Verlangens trinken, In Träumen schweben für und für, Und allerorten werden dir Verstecke sel'gen Kosens winken;

Wohin auch deine Schritte fliehn, Wird dein Versucher mit dir ziehn.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
XV · Aleksander Sergeevič Puškin · Poetry Cove