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1818

XLIX

Aleksander Sergeevič Puškin

O Adrias kristallne Wogen! O Brenta! Doch – ich schaue euch, Geschwellten Herzens hingezogen Zu eurer Klänge Zauberreich!

Sie sind Apollos Enkeln teuer Und mir durch Albions stolze Leier Längst innig kund in tiefster Brust. Ich will in sel'ger Nächte Lust

Italiens goldne Wonnen schlürfen, In stiller Gondel zärtlich warm, Venedigs holde Maid im Arm, Bald stumm, bald plaudernd schwelgen dürfen,

Bis meinen Lippen süß vertraut Petrarcas und der Liebe Laut!

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XLIX · Aleksander Sergeevič Puškin · Poetry Cove