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1818

XLIX

Aleksander Sergeevič Puškin

Ob du mein Freund, mein Feind gewesen, Laß, lieber Leser, mich von dir Zum Guten scheiden, nicht im Bösen. Leb wohl! Was immer auch du hier

Gesucht im Strudel meiner Reime: Nachklänge bunter Jugendträume, Zerstreuung nach des Tages Müh', Sarkasmen oder Poesie,

Nebst Schnitzern, die so unterfließen – Wenn's glückte, fandest du darin Zum Zeitvertreib für Herz und Sinn Und, um es kritisch aufzuspießen,

Ein Körnchen, wenn auch noch so klein. Und nun, leb wohl, gedenke mein!

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XLIX · Aleksander Sergeevič Puškin · Poetry Cove