Skip to content
1818

XLIII

Aleksander Sergeevič Puškin

Nicht jetzt. Zwar bin ich meinem Helden Sehr zugetan, und mein Gedicht Soll auch noch weiter von ihm melden, Allein für heut vermag ich's nicht;

Denn meine reifern Jahre neigen Zur trocknen Prosa, sind dem Reigen Des Versgetändels – ungewollt, Doch seufzend fühl' ich's – wenig hold.

Die Feder, sonst beim Spiel der Reime So keck zur Hand, versagt sich nun; Die Pflicht zu andrem, ernstrem Tun Heischt Nüchternheit, statt loser Träume,

Und gönnt mir in des Tages Hast Wie auch im Schlummer keine Rast.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
XLIII · Aleksander Sergeevič Puškin · Poetry Cove