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1818

XLIII

Aleksander Sergeevič Puškin

Die warme Zärtlichkeit der Kranken Rührt Tanja tief, nur fühlt sie sich Bedrückt und fremd hier, wie in Schranken; Im ungewohnten, wunderlich

Geschmückten, reichen Kabinette, Dem dicht mit Samt verhangnen Bette Verbringt sie schlaflos lange Zeit, Um schon beim Glocken-Frühgeläut

Aus halbem Schlummer aufzufahren. Es dämmert, rings wird Leben wach; Sie eilt ans Fenster – aber, ach, Was muß ihr Blick enttäuscht gewahren:

Statt ihrer Felder sieht sie nur Hof, Küche, Stall und Treppenflur.

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XLIII · Aleksander Sergeevič Puškin · Poetry Cove