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1818

XLI

Aleksander Sergeevič Puškin

Und wenn des Frühlings milder Segen In Schauern durch die Fluren zieht, Birgt hier der Hirt sich vor dem Regen, Flicht bastne Schuh' und singt sein Lied.

Und manchmal, wenn von Lust getrieben Die junge Städterin, die drüben Im Dorf zur Sommerfrische weilt, Beim Morgenritt vorübereilt,

Bemerkt sie wohl am Trauerorte Den Grabstein, hemmt des Zelters Lauf, Lenkt näher, hebt den Schleier auf, Sucht, überfliegt die kurzen Worte

Der frommen Inschrift mitleidsvoll Und spendet ihren Tränenzoll.

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XLI · Aleksander Sergeevič Puškin · Poetry Cove