Skip to content
1818

XI

Aleksander Sergeevič Puškin

Doch traurig, wenn wir einsehn müssen, Daß unsre Jugend schal verflog Und wir sie selber oft mit Wissen Betrogen, wie sie uns betrog;

Daß alle Wünsche, die uns keimten, Die Ideale, die wir träumten, Der Reihe nach zerflattert sind Wie welkes Laub im Wirbelwind.

O Ekel, wenn man dann durchs Leben Wie durch erstarrte Formen zieht, Nur Tafelfreuden vor sich sieht, Wo eitle Nullen uns umgeben,

In deren Schwarm man gähnend weilt Und weder Herz noch Denken teilt.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
XI · Aleksander Sergeevič Puškin · Poetry Cove