Das fühlt' ich stets vielleicht und fühl' es heute,
Da sich's nach langen Jahren mir erneute,
Nachdem ich manchen Wahn der Welt gesichtet.
O Zeit, in der ich noch für dich gedichtet
Was, außer mir, sich keiner Leser freute!
Noch war mein Name nicht der Welt zur Beute,
Die selten fühlt und oft so lieblos richtet!
Noch unbekannt mit meinen eig'nen Trieben,
Zu ernst, zu schüchtern, allzusehr verschlossen,
Bin ich dir fremd durch eigne Schuld geblieben.
Da wieder nun ich deines Blicks genossen,
Empfind' ich wieder jenen Drang, zu lieben;
Doch meine schönste Jugend ist verflossen.