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1796–1835

XxIV.

August von Platen

O Tizian, du Mann voll Kraft und Leben! Jezt siehst du mich vor deiner Größe beben, Seit ich Mariä Himmelfahrt betrachtet! Von Wolken war mein trüber Sinn umnachtet,

Wie deiner Heil'gen sie zu Füßen schweben: Nun seh' ich selbst dich gegen Himmel streben, Wonach so brünstiglich Maria trachtet! Dir fast zur Seite zeigt sich Pordenone:

Ihr wolltet lebend nicht einander weichen, Im Tode hat nun jeder seine Krone! Verbrüdert mögt ihr noch die Hände reichen Dem treuen, vaterländischen Giorgione,

Und jenem Paul, dem wen'ge Maler gleichen!

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XxIV. · August von Platen · Poetry Cove