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1796–1835

XxIII.

August von Platen

Mich erwählt, umschlossen hält vor Allen? Fragst, warum zu mir, dem Fernen, pilgernd Deine heimlichsten Gedanken wallen? Weiß ich's selbst? Vermag ich's selbst zu deuten,

Welch ein schöner Wahn dich überfallen? Glaubst du nicht, es sey mein Herz die Zither, Deren Saiten allgemach verhallen? Fühlst du nicht, daß diese leichten Lieder

Sterblich seyen, wie die Nachtigallen? Giebst du dich für mich? Du gleichst dem Wilden, Eitlen Tand erkaufend mit Metallen.

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XxIII. · August von Platen · Poetry Cove