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1796–1835

Xx.

August von Platen

Aber wie die keusche Rose sey er tief und voll! Laß den Schmerz in deiner Seele wogen auf und ab, Da so oft dem Quell des Leidens dein Gesang entquoll! Peinigt dich ein Liebeskummer, sey getrost, o Herz!

Traurig macht verschmähte Liebe, doch beglückte toll; Wäre Daphne nicht entronnen ihres Buhlen Arm, Welchen Kranz um seine Lyra schlänge dann Apoll? Fürchte nicht zu sterben, Guter! denn das Leben trügt:

Gib der Erde gern den lezten, schauderhaften Zoll! Laß das welke Blatt vom Baume stürzen in den Teich, Weil es noch im Todestaumel sich berauschen soll!

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