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1796–1835

Xx.

August von Platen

Doch alles ist vergebens, ihr Alle seyd es nicht! Ihr blauen Augen werdet nie meine Sterne seyn, Ein schwarzes Auge weiß ich, aus diesem saug' ich Licht. Ein hartes Wort befürcht' ich von deinem spröden Mund,

D'rum laß die Lippe schweigen, so lang das Auge spricht! Die Sonne wärmet Steine, wie sollte nicht dein Aug' Ein Herz erwärmen, dem es an Wärme nie gebricht? Doch rath' ich dir, vertraue dem Geiste nicht zu sehr,

Der, flücht'ger als die Rose, nur flücht'ge Bande flicht; Der gern erproben möchte die ganze Welt umher, Dem nach so viel gelüstet, den ach! so viel besticht. Allein was sag' ich? Flehen um Liebe sollt' ich dich,

Denn dich vor mir zu warnen, ist über meine Pflicht! Mein leichtes Wesen hätte sich längst, wie Spreu, zer- Doch Schmerz um deine Liebe verleiht mir noch Gewicht.

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