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1796–1835

Xv.

August von Platen

Nach schönen Augen fühlt und schönen Haaren, Den mahn' ich ab, der nur zu viel erfahren Von Schmerz und Qual durch eitles Unterfangen. Dem jähen Abgrund nur mit Noth entgangen,

Was blieb mir aus unendlichen Gefahren? Im Aug' die Spur von hingeweinten Jahren, Und in der Brust ein ungeheures Bangen. Naht nicht der jähen Tiefe, junge Herzen!

Des Ufers Lilien glühn von falschem Feuer, Denn ach, sie locken in das Meer der Schmerzen! Nur Jenen ist das Leben schön und theuer, Die frank und ungefesselt mit ihm scherzen,

Und ihnen ruft ein Gott: Die Welt ist euer.

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