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1796–1835

XlVIl.

August von Platen

Such' ich nach günst'gem Ort und günst'ger Stunde; Doch schwebt dein Bild nur stets im Hintergrunde, Indeß die nähern Dinge schnell verschwinden. Geselligkeit vermag mich nicht zu binden,

Und Einsamkeit ertragen blos Gesunde: Denk' ich, so schärft des Denkens Pfeil die Wunde, Und schweif' ich müssig, klag' ich es den Winden. Und soll ich je von dieser Pein genesen,

So werde mir, so zeige dich gewogen, Denn du nur fehlst dem Herzen, theures Wesen! Ich liebte manchen Freund und ward betrogen; Doch mag die Welt in diesen Blättern lesen,

Daß ich dich allen Andern vorgezogen.

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