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1796–1835

XlV.

August von Platen

Der dich durch Freude soll und Schmerz geleiten, So wähle mich, du findest keinen zweyten, Und keinen fähigern, sich hinzugeben. Zwar kann er nicht, wie du, ein Wonnebeben

Durch seine Schönheit um sich her verbreiten; Doch Alle horchen gern den Lieblichkeiten, Die ihm begeistert auf der Lippe schweben. Ich fürchte nur, es möchte dich erbittern,

Wenn ich mir selbst so hohes Lob verstatte, Blos um vor dir in falschem Glanz zu flittern; Sonst würd' ich sagen, daß auf diese glatte, Noch junge Stirn, mit ungewissem Zittern,

Der Schatten fällt von einem Lorbeerblatte.

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