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1796–1835

Xl. An C. T. G.

August von Platen

Für so verletzende Beleidigungen, Das fühl' ich tief, doch thu' ich's blos gezwungen, Wenn ich mein Herz an diesem Recht erlabe. Denn ich verwünsch' es als die schlimmste Gabe,

Vom Schicksal unserer noch allzujungen, Noch zarten Liebe feindlich aufgedrungen, Da es die kaum geborne trägt zu Grabe. Beginnst du so, was soll ich künftig hoffen,

Wenn schon am Morgen unsres neuen Bundes Mich solch ein Schlag aus blauer Luft getroffen? Doch ach, mein Recht begiebt sich jedes Grundes, Es sieht geformt dich aus zu schönen Stoffen,

Und lebt ja nur vom Hauche deines Mundes!

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