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1796–1835

XiI.

August von Platen

Sobald ein Blick, der lange trüb' umnachtet, Verächtlich uns und blinzend nur betrachtet, Zulezt voll Milde ruht auf unsern Zügen! Wär's Zufall, oder willst du mich betrügen?

Hast du vielleicht mich deiner werth erachtet? Wenn, Augen, ihr mir nicktet oder lachtet, Dann wollt' ich stets mich euch als Sclave fügen! O gieb Gewißheit, wo nur Zweifel waltet,

Laß länger nicht mich hin und wieder schwanken, Weil oft im Zweifel das Gemüth erkaltet! Nicht schwer zu helfen ist gewissen Kranken: Ein einz'ger Wink, ein Händedruck entfaltet

Uns Millionen liebende Gedanken.

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