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1796–1835

ViII.

August von Platen

Mit süßem Nichts die Tage zu verträumen, Bey jedem flüchtigen Genuß zu säumen, Am Großen sich ergötzend und Geringen: Aus edlen Dichtern einen Vers zu singen,

Gestreckt in's Gras, wo laute Quellen schäumen, An Rosenhecken, unter Lindenbäumen Das Leben unbesorgt dahin zu bringen. Im Mai die Stirn mit jungem Laub zu krönen,

Die lauen Nächte, bis es wieder taget, Durch Weingenuß und Liebe zu verschönen: Dies ist, und wenn mich auch darob verklaget Ein Sittenrichter, der es will verpönen,

Das Einzige, was meinem Sinn behaget.

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