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1796–1835

Prolog .

August von Platen

Tag' um Tage so verstreichen? Kommt, verliebte Müssiggänger, Trinker, kommt, die Stunden schleichen: Sammelt rings euch um den Sänger,

Daß er sey bey seines Gleichen! Was Vernünft'ge hoch verehren, Taugte Jedem, der's verstünde; Doch zu schwer sind ihre Lehren,

Zu verborgen ihre Gründe: Sie, die von der Tugend zehren, Ließen übrig uns die Sünde. Was wir fühlen, was wir denken,

Halten d'rum wir im Geheimen, Denn wer möcht' ein Korn versenken, Wenn's noch nicht vermag zu keimen? Laßt indeß uns in den Schenken

Liebliche Gedichte reimen!

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