Skip to content
1796–1835

LiX .

August von Platen

Da Trost mir Keiner doch vermag zu schenken? Ich will mich ganz in meinen Schmerz versenken, Im Stillen weinen und im Stillen trauern. Nicht würdig bin ich, länger fortzudauern,

Seitdem ich starb in seinem Angedenken, Und in den schon ermattenden Gelenken Fühl' ich die Keime der Zerstörung schauern. Ihn aber, himmlische Gewalten, lasset

Ganz glücklich werden, und versagt ihm keinen Von allen Wünschen, die sein Herz umfasset! Nie soll mein Blick begegnen mehr dem seinen, Und ach, das Bild des Menschen, den er hasset,

Es soll ihm nicht einmal im Traum erscheinen!

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
LiX . · August von Platen · Poetry Cove