Auf dem hohen Götterpferde?
Wie Bellerophon zur Erde
Bebst du nicht zurück zu sinken?
Daß sich nicht dein Herz verblute,
Wisse deinem Trieb zu steuern:
Sey wie Flaccus auf dem theuern,
Einzigen Sabinergute!
Bist du nicht gewohnt vor Allen,
Als der Einsamkeit Geweihter,
Ohne Fußpfad und Begleiter
Durch den stillen Forst zu wallen?
Dir genüge, wenn die Föhren,
Die den Schuß der Wolken suchen,
Wenn die dickbelaubten Buchen,
Deine sanften Lieder hören!
Wiesenblumen pflück' und schweige,
Pflück' und blicke nicht nach oben,
Denn für dich sind nicht gewoben
Jene dunkeln Lorbeerzweige!