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1788

Die Greisen

Gottlieb Konrad Pfeffel

Der wilde Kaukasus gebahr Zur Zeit des Alterthums in seinen Schlünden Die Brut der Greisen, eine Räuberschaar Mit Flügeln, die wir nicht bey dem Linnäus finden.

Sie stahlen nach dem strengsten Recht, Indem sie, wo sie nur auf einen Vogel stießen, Dem Adler wie dem Spatz, dem Strauße wie dem Specht, Die Federn aus den Schwingen rißen.

Ein biedrer Faun, der einst den Unfug sah, Trug Mitleid mit den armen Thieren. Banditen, rief er aus, was macht ihr da? Ey nun, versetzten sie, wir reformieren.

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