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1775

Der Fischer und der Delphin

Gottlieb Konrad Pfeffel

Ein Fischer fuhr an einen Felsen an. Auf einmal barst sein kleiner Kahn Und splitterte, wie sprödes Glas, in Stücken. Er war dem bängsten Tode nah,

Als ihn ein frommer Delphin sah; Er schwamm herbey, er lud ihn auf den Rücken Und trug ihn glücklich an den Strand. Schnell zog der Fischer ihn ans Land

Und sprach mit gnadenreichen Blicken; Dein Schicksal ist in meiner Hand; Doch zum Beweis, daß auch wir Menschen edel denken, So will ich dir das Leben schenken.

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