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Zweyhundert und vierzehntes Sonett.

Francesco Petrarca

O süße Blick', o Wörtlein klug gewendet, Werd' ich euch hören je auf's Neu' und spüren? O blonde Locken, die mein Herz umschnüren, In deren Haft zum Tod' es Amor sendet;

O schön Gesicht, zum Unheil mir gespendet, Drob Thränen nur genußlos zu verlieren; O Trug der Lieb', o schmeichelndes Verführen, Mir Lust zu geben, so in Leid nur endet!

Und wenn aus schönen, sanften Augen dringet, Wo mein Gedank' und Leben wohnet innen, Ein sittig holder Blick vielleicht zu Zeiten; Dann schnell, daß meine Freuden all' zerrinnen,

Entfernt mich, oder Ross' und Schiffe bringet Mein Loos, stets fertig, Weh mir zu bereiten.

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