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Zweyhundert und viertes Sonett.

Francesco Petrarca

Du grüne Höh' mit schatt'gen Blüthenbogen, Wo singend ruht, oder in sich gekehret Von ew'gen Geistern Zeugniß uns gewähret Sie, die der Welt all' ihren Ruhm entzogen;

Mein Herz, das ihretwegen mir entflogen, Und weislich thut und mehr, so nie es kehret, Sucht, wo das Gras, vom schönen Fuß geehret Aus diesen Augen Feuchtigkeit gesogen.

Es seufzt und spricht bey jedem Schritt mit Greinen: „Ach, wär' ein Weilchen hier des Grams Geselle, Der müde schon vom Leben und vom Weinen!“ Sie lachet, und verschieden sind die Fälle;

Herzlos gleich' ich dem Stein', du Edens Hainen, O glückliche, o heil'ge, süße Stelle!

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