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Zweyhundert und fünftes Sonett.

Francesco Petrarca

Schlimmes bedrängt mich, Schlimmeres ich sehe, Und einen Pfad zu ihm, gar breit und eben; In gleichen Wahnsinn hab' ich mich ergeben, Mit dir befangen in demselben Wehe.

Weiß nicht, ob ich um Krieg, um Frieden flehe; Schwer ist der Schaden; bös, in Schande leben. Doch warum zagen? – Will nicht widerstreben Des Ew'gen Rathschluß, was mir auch geschehe.

Zwar bin ich würdig nicht der Ehr' und Güte, So du mir angethan; dich täuscht dein Minnen, Das auch gesundes Aug' oft falsch läßt sehen. Doch himmelwärts zu heben mein Gemüthe,

Ist mein Entschluß, zu spornen Herz und Sinnen; – Kurz ist die Zeit und langer Weg zu gehen.

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