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Zweyhundert sieben und fünfzigstes Sonett.

Francesco Petrarca

Wo ist die Stirn, die sonst mit leisem Grüßen Mein Herz gewandt nach der und jener Seiten? Wo schöne Brau'n und Sterne, die zu leiten Durch's Leben mich mit ihrem Strahl verhießen?

Wo Kraft, Verstand und Kenntniß? Wo der süßen, Der klugen, fromm-demüth'gen Worte Gleiten? Wo all' die Reiz' in ihr und Trefflichkeiten, Die, was sie wollten, über mich erließen?

Wo sanfter Wangen holdes Schattenweben, Das Kühl' und Rast dem müden Geist bescheeret, Und wo geschrieben stand mein ganzes Sinnen? Wo sie, die in den Händen hielt mein Leben? –

Wie viel die arme Welt, wie viel entbehret Mein Aug, aus dem fortan nur Thränen rinnen!

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