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Zweyhundert fünf und achtzigstes Sonett.

Francesco Petrarca

Der Blick, fromm, süß und theuer, schien zu sagen: „Nimm du von mir, was jetzt noch kann geschehen; Denn nie wirst du mich wieder hier erspähen, Wenn dannen du den trägen Fuß getragen!“ –

Verstand, gewohnt, dem Pardel vorzujagen, Doch träg, vorauszuschauen eigne Wehen, Daß du in ihren Augen nicht gesehen, Was jetzt du siehst! drob Schmerz und Gluth mich plagen.

Sie, wie mit stillem, nie gesehnen Blinken, Sprachen: „O theure Lichter, die so lange Mit solcher Süß' als Spiegel uns gehalten, Der Himmel harrt auf uns, mag's früh euch dünken;

Doch der uns band, löst' uns von Knotens Zwange, Und läßt den euren, zum Verdruß euch, alten.“

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