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Zweyhundert ein und vierzigstes Sonett.

Francesco Petrarca

Das schönste Antlitz, so je ward gefunden, Hast, Tod, entfärbt und schönstes Aug' geblendet, Den Geist, dem reichste Tugendgluth gespendet, Des schönsten Knotens grausamlich entbunden,

In einem Nu mir all' mein Glück entwunden, Die lieblichsten der Laute schnell geendet, Und mich in Leid und Jammer hingesendet; Und, was ich hör' und sehe, schlägt mir Wunden.

Wohl kehret, daß des Trostes Werk sie übe, Madonna oft, von Mitleid hergeführet, Noch kann ich andre Hülf' im Leben finden; Und konnt' ich, wie sie spricht, wie glanzgezieret

Sie leuchtet, wiedersagen, wollt' in Liebe Ich Menschen- nicht, nein Tiger-Herz entzünden.

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