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Zweyhundert acht und vierzigstes Sonett.

Francesco Petrarca

O Lauf der Welt! Jetzt freut mich und vergnüget, Was eh' mich schmerzte; habe nun gesehen, Wie ich statt Heil mir Qualen nur und Wehen, Statt ew'gen Friedens kurzen Kampf ersieget.

O Wunsch und Hoffen, die ihr ewig trüget, Zumeist Verliebte, hundert gegen zehen! Wie schlimmer war's, erhörte sie mein Flehen, Die hoch nun thront und in der Erden lieget!

Allein mein tauber Sinn und blinde Liebe Irrten mich so, daß, folgend jenen Mächten, Dahin ich zog, wo Tod nur war zu erben. Gesegnet die, so meinen Lauf zum Rechten

Gewandt, und schmeichelnd glühe, böse Triebe Gezügelt, mich zu retten vom Verderben!

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